Florian homm
Meine Geschichte
ICH MÖCHTE EHRLICH ZU IHNEN SEIN.

BEKANNT ALS DER PROTOTYP BÖRSENHAI, MIT ZIGARRE IM MUND,
MACHTE ICH MIR DAMALS EINEN DEUTLICHEN NAMEN.

DASS ICH ALLES HATTE UND ZUGLEICH NICHTS, BEGRIFF ICH JEDOCH ERST,
ALS DAS LEBEN MIR EINE BREITSEITE GAB, DIE ES IN SICH HATTE.

ANGESCHOSSEN, EINGESPERRT UND VERLASSEN.
Meine Tätigkeit
Im Investment-Banking
Meine erste Firma gründe ich mit 18 Jahren im Harvard-Studium.

Ich war damals schon wahnsinnig umtriebig und hyperaktiv, was sich bis heute durchzieht.

Als Angestellter habe ich dann bei sehr großen Firmen gelernt, wie Fidelity, Julius Bär und vielen anderen.

Ich war Direktor, jüngster Analyst der Wall Street und auch jüngster Bankdirektor Deutschlands.

Ich wollte aber immer mein eigenes Ding machen.

Irgendwann war ich so erfolgreich, dass ich mit 46 zum Dollar Milliardär wurde.

Ich hatte eine Investment-Bank in der Phase des neuen Marktes hochgezogen.

Dann folgte eine Hedgefonds-Unternehmung auf vier Kontinenten.
Mit Leerverkäufen
Zu hohen achtstelligen Gewinnen
Umstritten sind die sogenannten Leerverkäufe.

Irgendwann wurde ich „krasse Heuschrecke“ genannt.

Man kann bei steigenden Kursen verdienen.

Ich glaube aber niemand hat einen besseren Track-Record bei fallenden Kursen, als ich.

Shorten ist höchst spekulativ.

Man kann extrem gewinnen, aber auch richtig auf die Mütze bekommen.

Wir haben extrem intensive Analysen gemacht und hatten prämierte
investigative Journalisten bei uns eingestellt, die natürlich krasse Sachen ausgraben konnten.
So macht man
Sich Feinde
Ich habe ja gut ausgeteilt.

Der Spiegel warf mir mal vor, dass ich bei meinen Kauf-Unternehmen und den Leerverkaufs-Spekulationen aktive Sterbehilfe geleistet habe.

Das lasse ich einfach mal so stehen, ohne es zu kommentieren.

Es ist doch logisch ...

Es ist besser, wenn ein Unternehmen in 12 bis 18 Monaten Insolvenz geht, dass ich mit 98% Gewinn zurück kaufe, als es fünf Jahre dauern zu lassen, oder?

Das heißt ...

Hatte ich damals eine negative Meinung und war auch positioniert, habe ich das sehr aktiv kommuniziert.

Ich habe auch die großen Investoren angesprochen und meine Research zugeschickt.

Wenn die nervös werden, verkaufen sie.

Der Kurs fällt.

Ich habe ganz sicher sehr wenige Beliebtheits-Wettbewerbe gewonnen.

Mein Geschäft bestand auch deutlich aus einer gewissen Konflikt-Fähigkeit.

Auch das Aufrütteln dieser sogenannten Deutschland-AG,
dieser vernetzten, etwas versifften Querbeteiligungen ...

ich schüttle Dir Deine Hand, Du schüttelst mir meine Hand ...

... da war Marge drin, weil es nicht koscher war.

Und wenn es nicht koscher war, konnte man das heraus finden.
Angeschossen
In Venezuela
Ich zitiere einen professionellen Analysten: „Auftragsmörder, die ich in Italien kennenlernte,
sagen, es ist unwahrscheinlich dass der Fahrer nicht abgeballert wird,
dass Deinem Bodyguard nur ins Knie geschossen wird und dass du einen Schuss auf das Herz bekommst."

Einer unserer wichtigsten Kunden war noch in Venezuela.

Eine prominente venezolanische Familie.

Es ging auch um Bauweisen für Schulen.

Ich war nicht nur ein komplettes Arschloch.

Es ging im Taxi vom Flughafen in die Stadt.

Ich kam nicht weiter als 10km.

Ein venezolanisches Polizei-Motorrad kommt angeschossen.

Einer fährt, der andere schiesst uns die Fenster ein.

Sie zerbrechen.

Überall Scherben.

Es passiert alles so schnell.

Der nächste Schuss fällt.

Meinen Bodyguard erwischt es im Knie.

Er schreit.

Plötzlich ein zweiter Knall.

Ich spüre einen Stich in der Brust.

Dieser Schuss war für mich.

Mir zerballert es die halbe Milz und meinen linken Lungenflügel.

Wir kommen zum stoppen.

Ich blute wie ein abgestochenes Schwein.

Zum Glück habe ich noch 5000 Cash in meiner Hosentasche.

Im Stau sehe ich einen Medizin-Truck.

Ich steige aus und schleppe mich zu ihm.

Mir läuft das Blut über meinen ganzen Körper und ich klopfe an dessen Tür.

Mit letzter Kraft schreie ich den Fahrer an: „Hospital!“

Drücke ihm meine rot-verfärbten Dollar-Scheine in die Hand.

Er schmeisst die Sirene an und rammt die umliegenden Autos zur Seite.

Ich komme in ein sensationelles Krankenhaus.

Die haben am Wochenende 50 Schussopfer.

Tote.

Die Stadt mit der höchsten Mordrate der Welt.

(Mehr als in einem normalen Bürgerkrieg.)

Die haben eine Maschine, die das Blut, das ich verliere, überarbeitet und mir wieder hinein pumpt.

Es rettet mir das Leben.

Ich bin unendlich dankbar für dieses riesige Glück im Unglück.

Die Kugel steckt bis heute in meinem zwölften Rückenwirbel.

Das Andenken habe ich noch.

200 Stiche innen.

70 Stiche außen.

20cm Narbe.
Eine Entscheidung
Die mich 800 Millionen kostet
Ich bin einer der 10 reichsten deutschen Unternehmer.

Auf der Manager-Magazin Liste.

Ich habe Vollstatus als Diplomat und volle Immunität.

Ich kann mir jeden Scheiss auf diesem Planeten kaufen.

Jedes Boot, jede Villa, jeden Flieger.

Und führe noch ein Gespräch, dass ich von meinem Europa-Jet auf einen transkontinentalen umsteige.

Meine kleine Superyacht in eine noch Größere umwandle.

„Bist Du bescheuert?!“

Irgendwann musste ich mich über mich selbst lustig machen.

Conclusio - Also die Schlussfolgerung ist doch klar!

Irgendwann dämmert es selbst dem größten Deppen.

Ich habe alles erreicht, was ich mir vorgenommen habe.

In jedem Bereich.

Und Du bist nicht glücklich ...

Hast Dir Todfeinde geschaffen ...

Dich von Deiner Familie entfremdet ...

... Du hast überhaupt keine Werte!

Time out. Schluss.

Die Entscheidung kostet mich bestimmt um die 800 Millionen Scheine.

„Scheiss auf das Geld“.

Das hat wirklich keiner von mir gedacht.

„Der Typ der mit dem Geld und der Macht verheiratet ist."

„Der macht das bis er hundert ist.“"

Der ist komplett besessen.

“Fuck, eigentlich will ich mal Urlaub machen.

Eigentlich will ich mal etwas ganz anderes machen.

Eigentlich will ich einfach mal gar nichts machen.

Ich muss erstmal anfangen, die richtigen Fragen zu stellen.

Doch welche Fragen sind das ...?
Ich Steige
Aus
Die Lebensintensität, der wirtschaftliche Erfolg und die Macht.

Und die hatte ich wirklich bis zum Umfallen.

Das ist nicht die Glücksformel.

10 Jahre kein Urlaub.

100 Stunden-Wochen waren noch Entspannung.

Am Ende blieben nur noch 48 Stunden für alles andere.

2007 sagte ich dann: „Fuck off!“

Ich hatte echt keinen Bock mehr.

Ich bin hier echt im scheiss Klima.

Und ich habe es teilweise selbst erschaffen.

Ich habe hier nur Blutsauger, Vampire und Piranhas aufgebaut.

Und ich bin noch der Oberhai in diesem Verein.

Ich vergeige meine familiären Beziehungen total.

(das habe ich auch noch geschafft)

Habe alles erreicht, was ich mir vorgenommen habe.

War sogar Botschafter für Liberia.

Habe mir direkt das Abgefuckteste ausgesucht.

Ist natürlich auch spannend.

Sie sehen: Lebens-Intensität, berufliche Intensität, sportliche Intensität, akademische Intensität, diplomatische Intensität ...

Ich wollte das, was ich mache, mit Vollblut machen.

Hatte aber dabei meine Seele komplett vernachlässigt ...

... aber auch die Seelen um mich herum.

Ich war immer mehr in der Aufgabe drin und immer weniger in Sachen, die ich heute anders sehe.

Die mir eine ganz andere Rendite bringen.

Nicht wirtschaftlich, sondern ich fühl mich besser, bin glücklicher und humorvoller.

Das wusste ich nicht mit 47.
Der Sinn
Des Lebens?
Das Unorthodoxe ist:

Ich bin abgetreten zur absoluten Spitze meines Vermögens.

Die Unternehmung die ich führte hatte 100 Millionen Cashflow.

Es stand alles bombastisch da, aber ich war vollkommen einsam.

Obwohl ich meinte, ich bin der Meister des Universums.

Und unerfüllt.

Das heißt, Du hast Dein Ziel erreicht und es war nicht das Richtige.

Fühl mal.

Das ist doch das Krasse.

Du hast das seit Deinem 16. Lebensjahr im Plan!

Was machst du denn jetzt?

Dein Weg, den Du eingeschlagen hast, mit einer brutalen Fokussierung und Intensität.

Das war nicht der Richtige.

Das musst du Dir erstmal eingestehen.

Dich trauen, Dich selbst zu fragen: „Scheisse, was ist denn der Sinn des Lebens?“

Sokrates sagt Glück.

Ich habe über 50 Länder besucht.

War auch nach wie vor als Diplomat registriert.

Ich bin von einer sehr öffentlichen Person zu einer sehr privaten Person geworden.
Haftbefehl Mit Über
225 Jahren Freiheitsstrafe
Die Anklage geht in die Rubrik Kursmanipulation und die darauf entstandenen Gewinne sollen Geldwäsche darstellen.

Die erste Salve waren 225 Jahre Freiheitsstrafe.

Später kamen aus irgendwelchen Gründen noch 35 Jahre dazu.

Daraus wurde dann final lebenslänglich.

10 Tage nachdem der Haftbefehl von der USA ausgestellt wurde, verhaften mich fünf Agenten der elitärsten italienischen Polizei in einem Museum in Florenz.

Von dem Haftbefehl weiß ich bis zu diesem Zeitpunkt nichts.

Eigentlich will ich mir mit meiner Ex-Frau und meinem Sohn Italien angucken.

Am selben Abend lande ich in einem der schlimmsten Gefängnisse Italiens.

Die italienischen Gefängnisse sind mit den Serbischen, die schlimmsten Gefängnisse in ganz Europa.

Es gab dort grob 1070 Insassen.

Das Gefängnis war für knapp 300 ausgerichtet.

Meine erste Nacht.

Wir waren zu neunt auf 16 Quadratmeter.

Es ist ein Rattenloch und strapaziert auch, wenn man da dauerhaft mit anderen herum hängt.

Ich saß 15 Monate dort.

Besuch von Journalisten wurde komplett verboten.

Ich konnte mich gegen die Vorwürfe der USA also nicht einmal medial verteidigen.

Italien nahm mich auf Anfrage der USA gefangen

(Ohne einen Auslieferungsantrag)

Es war also vom ersten bis zum letzten Tag im Gefängnis einfach nur eine krasse Freiheitsberaubung.

15 Monate fette, illegale Freiheitsberaubung.

Meine Anwälte waren sogar beim europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Doch die Amerikaner haben trotz diverser Fehler eine zu große Macht auf Europa ausgeübt.

Am Ende kamen vier U.S.-Marshalls nach Italien geflogen, um mich abzuholen.

Doch es gab noch eine letzte Berufungs-Instanz.

Das italienische Gesetz sagt: „Ein Land hat in einem Fenster von 4 Wochen Zeit einen Auslieferungshäftling abzuholen.“

Die Marshalls konnten es nicht und haben vor dem Gefängnis vor Wut Autos zertreten.

Ich hätte jetzt relativ schnell freigelassen werden müssen.

Doch der ursprüngliche Richter in Florenz entschied, dass ich nicht wie jeder andere Auslieferungs-Häftling in ihrem Land bin.

Das hier ist ein ganz anderer Fall.

Er hat mich nicht freigelassen.

Ich hatte voll die Panik.

Ich sitze hier freiheitsberaubt ohne Auslieferungsantrag für 15 Monate in dem krassesten Gefängnis Europas.

Ich kämpfe jede Woche gegen Schutzgelderpresser.

Bin mit AIDS- und Hepatitis-Kranken in der Zelle oder sitze mit bekloppten, schizophrenen und gewalttätigen Menschen in der Hölle auf Erden.

Und dann in dem Moment, in dem ich freigelassen werden muss ...

... hat die amerikanische Behörde so viel Power, dass ein kleiner lokaler scheiss Richter in Florenz blockiert.

Es ging zum höchsten Gericht Italiens.

Erst 2 Monate später ist es dann so weit.

Nicht einmal mehr meine Anwälte glauben, dass ich freigelassen werde, doch ich bin es.

Ich komme mit einem Krückstock aus dem Ding heraus, auf Grund meiner multiplen Sklerose.

Ich kann nicht richtig laufen, doch bin so aufgepumpt, dass ich bis zum nächsten Zug 5km laufe.

Ich fahre zu meinem Anwalt nach Florenz, esse erstmal eine Pizza und trinke ein geiles Bier.

Anschließend werde ich über Nacht nach Deutschland gefahren.

Man kann sagen, ich bin sehr verliebt in Deutschland.
Ich Bin
Zurück im markt
Es gab mal insgesamt 7 Verfahren.

Entweder wurden sie eingestellt oder ich gewann sie.

Medial bin ich ja schon massiv schuldig gesprochen worden.

Bild: „Milliardenbetrüger arbeitet für Putin-TV“.

Trotz allem, arbeite ich heute noch.

Ich glaube Arbeit ist ein Privileg.

Wenn Du so tief gefallen bist.

So in der Scheisse steckst und wieder heraus kommst.

Alles was bei mir übrig bleibt ist eine wahnsinnige Dankbarkeit.

Ich bin auch etwas bitter, was diese Sachen betrifft, aber da muss ich drüberstehen.

Es ist wunderbar.

Heute habe ich eine gänzlich andere Aufgabe.

Wenn mir jemand vor 15 Jahren das gesagt hätte, hätte ich ihn ausgelacht.

Meine Kinder machen sich über mich lustig und nennen mich Influencer.

Ich bin Schauspieler, mehrfacher Spiegel-Bestseller-Autor, Journalist, Redakteur und immer noch Analyst.

Das ist so anders als vorher.

Ich war zwar damals auch medial präsent, aber ich habe mich überhaupt nicht mitgeteilt.

Außer, ich konnte damit massiv viel verdienen.

Heißt, ich konnte irgendetwas erzählen und die Börsenkurse fielen oder stiegen.

Aber warum sollte ich mit jemanden über irgendetwas reden oder mich mitteilen wollen,
wenn ich daran nichts verdienen kann?

Es ist ein dramatischer Wechsel.

Eine Menge meiner Zeit geht für gemeinnützige Vereine drauf und um meinen gefundenen Glauben zu erklären.

Ansonsten bin ich zurück im Markt, aber nicht für den Geldadel.

Ich bin zurück für den privaten Investor.

Denn er hat die Verpflichtung sich in guten und schlechten Zeiten, um seine Nächsten und Liebsten zu kümmern.

Ich möchte mit meinem Tun dazu beitragen, dass das auch funktioniert!

Es ist eine wunderbare Reise jetzt.

Danke für Ihre Zeit.

Alles Gute,
Florian Homm
Klärt auf
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